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10. August 2017, 19:00
Spec-Ops
Münster

Polyamorie und ihre Schwestern

Variationen einvernehmlicher Mehrfachbeziehungen
Vortrag in Zusammenarbeit mit Eva Hanson im Rahmen der Pride Weeks Münster

So bunt wie die Menschenskinder, so farbenfroh ihre Geschlechteridentitäten, Sexualitäten und ihr Begehren. Doch wo man auch hinschaut, scheint Beziehungskultur tendenziell eintönig zusein.
Unsere postmoderne Kultur macht mit ihren hohen Anforderungen an Flexibilität, Individualität, Selbstentfaltung und Selbstoptimierung das Gestalten langfristiger Bindungen zunehmend schwieriger. Gleichwohl stellt die monogame Zweierbeziehung nach wie vor die zumeist unhinterfragte „Normalität“, respektive, die Norm dar.

Robin und Eva sind mit verschiedenen sexuellen Subkulturen vertraut und leben seit mehreren Jahren in unterschiedlichen Formen nicht-monogamer Beziehungen. Sie möchten euch einen Einblick in die Vielfalt der Möglichkeiten geben, liebevolle und/oder sexuelle Verbindungen zu gestalten, Licht ins teilweise schwer erkennbare Wirken verbreiteter Normen und Normativitäten bringen und zur Diskussion einladen:
Inwiefern prägen Normativitäten lesbische Beziehungskultur? Welche Rolle spielen Lesben in nicht-monogamen Subkulturen? Was begünstigt das wirklich freie Erforschen alternativer Beziehungsstrukturen? Und wieso sollte man das wollen? Welche Kämpfe kämpfen nicht-monogame und nicht-heterosexuelle Minderheiten gemeinsam? Wie können wir uns gegenseitig unterstützen bei unserer Forderung nach der Anerkennung von Vielfalt?

Über Eva: Eva-Hanson-Blog

  • Polyamorie-Symbol
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